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Die Suche geht weiter
Mit Rabatz auf den Spuren der DDR
Seit Anfang des Schuljahres sind sie nun schon unterwegs. Ausgerüstet mit Aufnahmegerät, Mikrofon, Neugier und Wissenshunger – die jungen Radiomacher von Rabatz.
Rabatz-Praktikantin Franziska führte ihre Spurensuche zum Klubkino am Hirschlachufer. Im Gespräch mit Dagmar Wagenknecht, der Leiterin des Kinos, hat sie sich über das Film- und Fernsehgeschäft in der DDR informiert und herausgefunden, was Zensur bedeutet und warum Filme in der DDR verboten wurden.
Fünf Schüler aus dem Heinrich-Hertz-Gymnasium haben im Stasiknast in der Andreasstraße Station gemacht und sich von einem ehemaligen Häftling seine Geschichte erzählen lassen.
Katharina und Lukas von den „Schwarzfunkern“ haben eine Zeitreise unternommen. Mit dem Historiker und Autor Stefan Wolle haben sie über den Prager Frühling gesprochen und über die Hoffnungen der DDR- Bevölkerung, die am 21. August 1968 ein jähes Ende fanden.
Während ihrer Projektwoche sind drei Schüler der Staatlichen Berufsbildenden Schule „Rudolf Diesel“ auf eine interessante Spur gestoßen: Wie war das in der DDR eigentlich mit der Demokratie? Sie sprachen mit dem Vorsitzenden des Freiheit e. V. Joachim Heise und der SPD-Politikerin Birgit Pelke über staatliche Unterdrückung und die Aufbruchsstimmung zur Wendezeit.
Martha und Yannick haben die Hörer mitgenommen auf eine Reise durch die Musik in der DDR. Sie stellten dabei fest, dass es auch damals gute Musik und coole Musiker gab. Einen haben sie sogar live interviewt. Bluesmusiker Jürgen Kerth erzählte den beiden Jugendlichen von seiner Liebe zur Musik, den ersten Bandversuchen, aber auch von staatlichen Kontrollen und Auftrittsverboten.
Zivildienstleistende des Landesjugendrings Thüringen e.V. recherchieren derzeit über den Wehrersatzdienst in der DDR. Was waren denn die so genannten Bausoldaten aus der Spatenbrigade? Die Jugendlichen werden ihren Beitrag voraussichtlich Ende April bei Funkwerk ausstrahlen. |

Jürgen Kerth im Gespräch mit Martha und Yannick |